Eine Schalentierallergie ist eine Reaktion des Immunsystems auf Proteine in Krebstieren (Garnelen, Krabben, Hummer, Muscheln). Bereits Spuren können schwere Reaktionen auslösen. Hier siehst du, welche Lebensmittel bei Schalentierallergie als geeignet oder ungeeignet gelten.
Bei Schalentierallergie sind aktuell 684 Lebensmittel erlaubt und 8 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.
Die meisten Lebensmittel sind bei Schalentierallergie sicher: Fleisch, Geflügel, Milchprodukte, Eier, Getreide, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Nüsse. Fisch ohne Schalentieranteile ist ebenfalls in der Regel verträglich.
Alle Krebs- und Schalentiere müssen gemieden werden: Garnelen, Krabben, Hummer, Languste, Flusskrebs, Muscheln (Miesmuscheln, Jakobsmuscheln, Venusmuscheln), Tintenfisch, Oktopus und Austern.
Besonders riskant sind asiatische Restaurants (Fischsaucen, Garnelenpaste), Fischgeschäfte, Sushi-Restaurants und Meeresfrüchtekonserven. Auch manche Suppen, Würzmischungen und Fertigsaucen können Schalentierextrakte enthalten.
Glucosamin-Präparate werden oft aus Schalentierexrakten gewonnen und können bei Schalentierallergie Reaktionen auslösen. Pflanzliche oder synthetische Alternativen sind verfügbar. Vor der Einnahme sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden.
Ja, eine Schalentierallergie bedeutet nicht automatisch eine Fischallergie. Fische und Schalentiere gehören zu unterschiedlichen biologischen Gruppen. Dennoch solltest du bei Kreuzreaktionen vorsichtig sein und deinen Allergologen konsultieren.
Schalentierbestandteile können in asiatischen Saucen (Austernsauce, Fischsauce), Fertigsuppen, Paella, Surimi, Worstsorten und Glucosamin-Nahrungsergänzungsmitteln enthalten sein. Lies immer die Zutatenliste aufmerksam.