Das Reizdarmsyndrom (IBS) äußert sich durch Bauchschmerzen, Blähungen und unregelmäßigen Stuhlgang. Eine angepasste Ernährung – etwa nach dem FODMAP-Prinzip – kann bei der Auswahl geeigneter Lebensmittel eine Orientierung bieten. Hier siehst du, welche Lebensmittel bei Reizdarm allgemein als geeignet oder ungeeignet eingestuft werden.
Bei Reizdarm sind aktuell 154 Lebensmittel erlaubt und 114 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.
FODMAP-arme Lebensmittel werden meist gut vertragen: Reis, Kartoffeln, Karotten, Zucchini, Bananen, Blaubeeren, Hühnchen und laktosefreie Milchprodukte. Eine Eliminationsdiät unter ärztlicher Begleitung kann helfen.
FODMAP steht für Fermentierbare Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und Polyole – kurzkettige Kohlenhydrate, die im Darm schlecht aufgenommen werden und bei Reizdarm Beschwerden auslösen können.
Gut verträglich sind Karotten, Zucchini, Paprika, Spinat, grüne Bohnen und Tomaten. Problematisch können Zwiebeln, Knoblauch, Blumenkohl, Pilze und Hülsenfrüchte sein.
Sauerteigbrot aus Dinkel wird oft besser vertragen als normales Weizenbrot, da der Fermentationsprozess FODMAPs reduziert. Glutenfreie Alternativen sind ebenfalls eine Option.
Ja, Stress ist ein haeufiger Trigger bei Reizdarm. Die Darm-Hirn-Achse beeinflusst die Darmmotilitaet und Empfindlichkeit. Entspannungstechniken, Bewegung und ausreichend Schlaf koennen neben der Ernaehrung helfen.
Probiotika koennen bei manchen Betroffenen Symptome lindern, besonders bestimmte Staemme wie Lactobacillus und Bifidobacterium. Die Wirkung ist individuell unterschiedlich. Probiotische Joghurts und Kefir sind gute Nahrungsquellen.