Bei Fruktoseintoleranz (Fruktosemalabsorption) kann der Fruchtzucker im Dünndarm nicht ausreichend aufgenommen werden. Im Dickdarm wird er von Bakterien vergoren und verursacht Blähungen, Bauchschmerzen oder Durchfall. Hier siehst du, welche Lebensmittel bei Fruktoseintoleranz verträglich sind und welche du besser meiden solltest.
Bei Fruktoseintoleranz sind aktuell 155 Lebensmittel erlaubt und 113 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.
Fruktosearme Lebensmittel sind empfehlenswert: Reis, Kartoffeln, Nudeln, die meisten Fleisch- und Fischsorten, Eier, Käse und viele Gemüsesorten wie Spinat, Brokkoli und Zucchini. Obst mit günstigem Fruktose-Glukose-Verhältnis wie Bananen und Mandarinen wird oft vertragen.
Bananen, Mandarinen, Papayas und Kiwis haben ein günstiges Fruktose-Glukose-Verhältnis und werden oft vertragen. Äpfel, Birnen, Trauben, Mangos und Trockenfrüchte enthalten viel Fruktose und sollten gemieden werden.
Nein, Honig enthält besonders viel Fruktose und sollte bei Fruktoseintoleranz unbedingt gemieden werden. Auch Agavendicksaft ist sehr fruktosereich. Alternativen sind Traubenzucker (Glukose) oder Reissirup.
Traubenzucker (Glukose), Reissirup und Malzzucker sind fruktosearme Alternativen. Haushaltszucker (Saccharose) wird in kleinen Mengen oft vertragen, da er zu 50% aus Glukose besteht. Fruktosesirup und Agavendicksaft solltest du meiden.
Die meisten Gemuesesorten sind fruktosearm und gut vertraeglich: Kartoffeln, Moehren, Zucchini, Spinat, Brokkoli und Gurken. Tomaten, Paprika und Zwiebeln koennen in groesseren Mengen problematisch sein.
Nach einer Karenzphase von 2-4 Wochen fuehrst du fruktosehaltige Lebensmittel schrittweise wieder ein und beobachtest die Symptome. Ein Ernaehrungstagebuch hilft dabei, die individuelle Toleranzschwelle zu bestimmen.