Die Weizenallergie ist eine Immunreaktion auf Weizenproteine und unterscheidet sich von der Zöliakie (Glutenintoleranz). Weizen ist in Brot, Backwaren, Pasta und vielen Fertigprodukten enthalten. Hier siehst du, welche Lebensmittel bei Weizenallergie als geeignet oder ungeeignet gelten.
Bei Weizenallergie sind aktuell 213 Lebensmittel erlaubt und 55 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.
Weizenfreie Getreidealternativen sind gut geeignet: Reis, Mais, Buchweizen, Hirse, Quinoa, Hafer (glutenfreier), Kartoffeln und Hülsenfrüchte. Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, Gemüse und Obst sind natürlicherweise weizenfrei.
Die Weizenallergie ist eine Immunreaktion (IgE-vermittelt) auf Weizenproteine. Zöliakie ist eine Autoimmunerkrankung, ausgelöst durch Gluten (in Weizen, Roggen, Gerste). Bei Weizenallergie sind andere Getreidesorten mit Gluten (Roggen, Gerste) meist verträglich; bei Zöliakie nicht.
Weizen ist in vielen Produkten enthalten: Brot, Brötchen, Pasta, Kuchen, Gebäck, Paniermehl, Sojasaucen (enthalten oft Weizen), Suppen, Würzmischungen und Fertiggerichte. Auf die Zutatenliste und Allergenkennzeichnung achten.
Ja, reines Roggenbrot ohne Weizenzusatz ist bei Weizenallergie in der Regel verträglich, da Roggen andere Proteine als Weizen enthält. Mischbrote aus Roggen und Weizen sind jedoch nicht geeignet. Bei Kreuzreaktionen zwischen Roggen und Weizen sollte ein Allergologe befragt werden.
Gute Alternativen sind Reis, Mais, Hirse, Buchweizen, Quinoa, Amaranth und Hafer. Dinkel und Kamut sind botanisch eng mit Weizen verwandt und werden bei Weizenallergie oft nicht vertragen.
Glutenfreie Produkte enthalten keinen Weizen und sind daher bei Weizenallergie geeignet. Achte jedoch auf die Zutatenliste, da manche glutenfreie Produkte andere Allergene wie Eier, Milch oder Nuesse enthalten koennen.