Vitamin B12 ist essenziell für die Blutbildung, das Nervensystem und den Energiestoffwechsel. Es kommt fast ausschließlich in tierischen Lebensmitteln vor, weshalb besonders Veganer und ältere Menschen gefährdet sind. Hier siehst du, welche Lebensmittel bei Vitamin-B12-Mangel als geeignet oder ungeeignet gelten.
Bei Vitamin-B12-Mangel sind aktuell 268 Lebensmittel erlaubt und 0 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.
Vitamin B12 kommt fast ausschließlich in tierischen Produkten vor. Die besten Quellen sind Fleisch (besonders Leber), Fisch, Meeresfrüchte, Eier und Milchprodukte. Pflanzliche Lebensmittel enthalten kein verwertbares B12, außer sie sind angereichert.
Veganer müssen Vitamin B12 zwingend supplementieren, da es in rein pflanzlicher Ernährung nicht ausreichend vorkommt. Angereicherte Lebensmittel wie Pflanzenmilch, bestimmte Frühstücksflocken und Nährhefe können etwas beitragen, sind aber alleine meist nicht ausreichend.
Ein langfristiger Vitamin-B12-Mangel kann zu Blutarmut (perniziöse Anämie), Nervenschäden (Kribbeln, Taubheit in Händen und Füßen), Gedächtnisstörungen und Erschöpfung führen. Die Nervenschäden können irreversibel sein, weshalb frühzeitige Behandlung wichtig ist.
Bei leichtem Mangel kann eine Erhöhung des Verzehrs von B12-reichen tierischen Produkten helfen. Bei ausgeprägtem Mangel, Absorptionsstörungen oder veganer Ernährung sind Nahrungsergänzungsmittel oder Injektionen notwendig. Die Ursache des Mangels sollte ärztlich abgeklärt werden.
Die reichsten Quellen sind Leber, Muscheln, Makrele, Lachs, Rindfleisch, Eier und Milchprodukte. Pflanzliche Lebensmittel enthalten kein natuerliches B12 – Veganer muessen supplementieren oder angereicherte Produkte nutzen.
Typische Symptome sind Muedigkeit, Blaesse, Kribbeln in Haenden und Fuessen, Konzentrationsstoerungen, Stimmungsschwankungen und Zunsenbrennen. Bei schwerem Mangel koennen neurologische Schaeden auftreten. Ein Bluttest gibt Sicherheit.