Soja ist ein häufiges Allergen und in vielen verarbeiteten Lebensmitteln als Füllstoff, Emulgator oder Proteinstreckmittel enthalten. Besonders verstecktes Soja in Fertigprodukten macht die Allergieerkennung schwierig. Hier siehst du, welche Lebensmittel bei Sojaallergie als geeignet oder ungeeignet gelten.
Bei Sojaallergie sind aktuell 547 Lebensmittel erlaubt und 12 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.
Die meisten frischen, unverarbeiteten Lebensmittel sind sojafrei: Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte (außer Soja), Nüsse, Reis und die meisten Gewürze. Beim Einkauf ist die Zutatenliste zu prüfen.
Soja ist in vielen Fertigprodukten als Füllstoff, Emulgator (Sojalecithin E322) oder Proteinstreckmittel enthalten: Wurstwaren, Brot, Margarine, Schokolade, Fertigsuppen, Saucen und Fleischersatzprodukte. Deklarationspflichtig auf Verpackungen.
Sojalecithin (E322) ist oft gut verträglich, da der Proteingehalt sehr niedrig ist. Trotzdem können empfindliche Personen reagieren. Bei schwerer Sojaallergie sollten auch Sojalecithin-haltige Produkte gemieden werden. Im Zweifel Allergologen fragen.
Ja, alle direkten Sojaprodukte sollten gemieden werden: Tofu, Tempeh, Edamame, Miso, Sojasoße, Sojamilch, Sojajoghurt und Sojaöl. Stark fermentierte Sojaprodukte wie Sojasoße haben manchmal geringen Restproteingehalt, sind aber bei Sojaallergie nicht sicher.
Soja ist als Lecithin (E322), Sojaprotein, Sojamehl oder Sojaöl in vielen Fertigprodukten, Backwaren, Wurstwaren, Saucen, Schokolade und Margarine enthalten. In der EU muss Soja auf dem Etikett deklariert werden.
Gute Alternativen sind Rapsöl, Olivenöl, Sonnenblumenöl und Kokosöl. Bei hochgereinigtem Sojaöl ist das allergene Protein oft entfernt, aber Allergiker sollten sicherheitshalber darauf verzichten.