Sesam ist eines der 14 Hauptallergene und muss auf Lebensmittelverpackungen deklariert werden. Sesam findet sich in Brot, Gebäck, Hummus, Tahini, asiatischen Gerichten und vielen Fertigprodukten. Hier siehst du, welche Lebensmittel bei Sesamallergie als geeignet oder ungeeignet gelten.
Bei Sesamallergie sind aktuell 203 Lebensmittel erlaubt und 65 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.
Die meisten frischen Lebensmittel sind sesam frei: Fleisch, Fisch, Eier, Milchprodukte, Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Reis, Nudeln und die meisten reinen Gewürze. Fertigprodukte immer auf Sesamkennzeichnung prüfen.
Sesam findet sich oft in: Brötchen und Brot mit Körnern, Burgerbuns, Crackern, Müsli, Hummus, Tahini, asiatischen Saucen und Gerichten, Energieriegeln, einigen Margarinen und Salatdressings. Seit 2023 ist Sesam in der EU als Hauptallergen kennzeichnungspflichtig.
Die Sesamallergie ist eine Immunreaktion (IgE-vermittelt), die zu Urtikaria, Atemnot oder Anaphylaxie führen kann. Eine Sesamintoleranz äußert sich meist in Verdauungsbeschwerden ohne schwere allergische Reaktion. Beide erfordern die Meidung sesambhaltiger Produkte.
Kaltgepresstes, unraffiniertes Sesamöl enthält noch Proteine und kann schwere allergische Reaktionen auslösen. Stark raffiniertes Sesamöl hat einen sehr geringen Proteingehalt, gilt aber bei klinischer Sesamallergie weiterhin als riskant. Im Zweifel vermeiden.
Sesam findet sich in Broetchen, Brot, Hummus, Tahini, asiatischen Gerichten, Falafel, vielen Backwaren, Muesli, Crackern, Dressings und Saucen. In der EU ist Sesam ein deklarationspflichtiges Allergen.
Statt Sesamoel kannst du Erdnussoel, Sonnenblumenoel oder Rapesoel verwenden. Als Tahini-Alternative eignen sich Sonnenblumenkernmus, Cashewmus oder Erdnussbutter – sofern keine weiteren Allergien vorliegen.