Bei Prädiabetes sind die Blutzuckerwerte erhöht, ohne dass bereits ein vollständiger Diabetes vorliegt. Durch die richtige Ernährung kann der Übergang zu Diabetes Typ 2 oft hinausgezögert oder verhindert werden. Hier siehst du, welche Lebensmittel bei Prädiabetes als geeignet oder ungeeignet gelten.
Bei Prädiabetes sind aktuell 342 Lebensmittel erlaubt und 139 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.
Empfohlen sind ballaststoffreiche Lebensmittel mit niedrigem glykämischen Index: Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse, Beeren, Nüsse, Samen, mageres Fleisch und Fisch. Diese stabilisieren den Blutzucker und verbessern die Insulinsensitivität.
Meiden solltest du Lebensmittel, die den Blutzucker schnell ansteigen lassen: Weißbrot, Weißreis, Süßigkeiten, zuckerhaltige Getränke, Fruchtsäfte, verarbeitete Snacks und Fast Food. Auch gesättigte Fette und Alkohol sollten reduziert werden.
Ja, bei vielen Menschen lässt sich Prädiabetes durch Ernährungsumstellung und Bewegung aufhalten oder sogar umkehren. Studien zeigen, dass eine Gewichtsreduktion von 5-10% in Kombination mit einer kohlenhydratbewussteren Ernährung die Entwicklung zu Diabetes Typ 2 deutlich verzögern kann.
Der glykämische Index (GI) misst, wie schnell ein Lebensmittel den Blutzucker ansteigen lässt. Bei Prädiabetes empfiehlt sich die Bevorzugung von Lebensmitteln mit niedrigem GI (unter 55): Haferflocken, Hülsenfrüchte, die meisten Gemüsesorten und Vollkornprodukte.
Bei Prädiabetes sind die Blutzuckerwerte erhöht, aber noch nicht im diabetischen Bereich. Der Nüchternblutzucker liegt zwischen 100 und 125 mg/dl. Durch Ernährungsumstellung und Bewegung kann Prädiabetes oft rückgängig gemacht werden.
Ja, Studien zeigen, dass eine Umstellung auf ballaststoffreiche, zucker- und weissmehlreduzierte Ernährung zusammen mit regelmäßiger Bewegung das Diabetesrisiko um bis zu 58% senken kann. Gewichtsreduktion ist besonders wirksam.