Morbus Crohn ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, die den gesamten Verdauungstrakt betreffen kann. Die Ernährungsempfehlungen unterscheiden sich je nach Krankheitsphase deutlich: Im akuten Schub wird eine besonders schonende, ballaststoffarme Kost empfohlen, während in der Remission eine ausgewogene, verträgliche Ernährung zur Unterstützung des Wohlbefindens gilt. Wechsle mit dem Schalter zwischen beiden Phasen.
Diese Liste basiert auf einem konservativen Bewertungsmodell. Lebensmittel werden nur dann als erlaubt geführt, wenn sie in Ernährungsempfehlungen häufig als unproblematisch beschrieben werden. Bei unklarer Datenlage werden Lebensmittel vorsorglich als eingeschränkt oder verboten eingestuft. Die Informationen ersetzen keine medizinische Beratung.
Bei Morbus Crohn sind aktuell 0 Lebensmittel erlaubt und 0 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.
Schonende, leicht verdauliche Lebensmittel sind empfohlen: Weißbrot, Reis, Kartoffeln (ohne Schale), gedünstetes Gemüse, mageres Geflügel, gedämpfter Fisch und Bananen. Im akuten Schub ist eine besonders ballaststoffarme Kost wichtig.
Stark blähende Lebensmittel (Hülsenfrüchte, Kohl, Zwiebeln), fettreiche Speisen, scharfe Gewürze, Alkohol, kohlensäurehaltige Getränke und ballaststoffreiche Rohkost können Beschwerden verstärken – besonders während eines Schubs.
Viele Betroffene vertragen Milchprodukte schlecht, auch ohne Laktoseintoleranz. Fettarme Joghurts werden oft besser vertragen als Milch. Teste individuell, was du verträgst, und greif im Zweifel zu laktosefreien Alternativen.
Im akuten Schub empfiehlt sich eine leichte, ballaststoffarme Kost: pürierte Suppen, Weißbrot, Reis, Kartoffelpüree, gedünstetes Gemüse und mageres Fleisch. Trinke ausreichend, um Flüssigkeitsverluste durch Durchfall auszugleichen.
Häufige Mängel betreffen Vitamin B12, Vitamin D, Eisen, Zink und Folsäure. Dein Arzt sollte regelmäßig die Blutwerte kontrollieren und gegebenenfalls Supplemente verordnen. Eigenständige Supplementierung ohne ärztliche Kontrolle ist nicht empfohlen.
Grundsätzlich ja, aber es erfordert sorgfältige Planung, um Nährstoffmängel zu vermeiden. Hülsenfrüchte als Proteinquelle können problematisch sein. Tofu, Eier und Milchprodukte sind oft besser verträglich als Bohnen und Linsen.