Bei Migräne können bestimmte Lebensmittel als Trigger wirken und Anfälle auslösen. Tyramin, Histamin, Koffein, Alkohol und bestimmte Zusatzstoffe stehen im Verdacht. Da Trigger individuell verschieden sind, hilft ein Ernährungstagebuch bei der Identifikation. Hier siehst du, welche Lebensmittel allgemein als geeignet oder ungeeignet gelten.
Bei Migräne sind aktuell 466 Lebensmittel erlaubt und 90 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.
Häufige Trigger sind gereifter Käse (tyraminreich), Rotwein und Bier (Alkohol, Sulfite, Tyramin), Schokolade, gepökelte Fleischprodukte (Nitrate), Glutamat in Fertigprodukten und Histamin in fermentierten Lebensmitteln. Trigger sind aber stark individuell verschieden.
Frische, unverarbeitete Lebensmittel sind in der Regel gut verträglich: mageres Fleisch, frischer Fisch, Eier, Gemüse, Kartoffeln, Reis und milde Früchte. Regelmäßige Mahlzeiten und ausreichend Wasser trinken helfen, Migräneanfälle zu reduzieren.
Ein Ernährungs- und Kopfschmerztagebuch über 4 bis 8 Wochen hilft, persönliche Trigger zu identifizieren. Dabei werden Mahlzeiten, Getränke, Schlaf, Stress und Kopfschmerzen dokumentiert. Anschließend können Verdächtige nacheinander weggelassen werden.
Koffein kann Migräneattacken in kleinen Mengen lindern (auch in manchen Migränemitteln enthalten), bei regelmäßigem Konsum aber auch als Trigger wirken. Koffeinentzug kann selbst Kopfschmerzen auslösen. Moderater, regelmäßiger Konsum ist günstiger als unregelmäßiger.
Häufige Trigger sind gereifter Käse, Rotwein, Schokolade, Zitrusfrüchte, Glutamat (MSG), Aspartam, geräucherte Wurstwaren und alkoholische Getränke. Die Trigger sind individuell sehr unterschiedlich – ein Ernährungstagebuch hilft bei der Identifikation.
Ja, Blutzuckerschwankungen durch ausgelassene Mahlzeiten oder zu lange Esspausen können Migräneattacken auslösen. Iss regelmäßig alle 3-4 Stunden kleine Mahlzeiten mit komplexen Kohlenhydraten und Protein.