Magnesiummangel ist weit verbreitet und kann Muskelkrämpfe, Müdigkeit und Herzrhythmusstörungen verursachen. Magnesiumreiche Lebensmittel sind die beste Gegenmaßnahme. Hier siehst du, welche Lebensmittel bei Magnesiummangel als geeignet oder ungeeignet gelten.
Bei Magnesiummangel sind aktuell 636 Lebensmittel erlaubt und 8 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.
Magnesiumreiche Lebensmittel sind: Kürbiskerne, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Cashews, dunkle Schokolade, Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Kichererbsen), Vollkornprodukte, Spinat, Avocado, Bananen und Lachs.
Alkohol erhöht die Magnesiumausscheidung über die Nieren. Kaffee in großen Mengen kann ebenfalls die Ausscheidung erhöhen. Stark verarbeitete Lebensmittel und Weißmehlprodukte enthalten wenig Magnesium, da es beim Raffinieren verloren geht.
Symptome sind: Muskelkrämpfe (besonders Wadenkrämpfe nachts), Müdigkeit, Nervosität, Schlafprobleme, Kopfschmerzen, Herzrasen und Kribbeln. Da diese Symptome unspezifisch sind, sollte ein Bluttest den Mangel bestätigen.
Bei leichtem Mangel genügt oft eine magnesiumreiche Ernährung. Bei nachgewiesenem schwerem Mangel, starken Krämpfen oder erhöhtem Bedarf (Schwangerschaft, intensiver Sport) können Supplemente sinnvoll sein. Magnesiumcitrat oder -glycinat werden meist besser vertragen als Magnesiumoxid.
Besonders magnesiumreich sind Kürbiskerne (535 mg/100g), Sonnenblumenkerne, Cashewkerne, Mandeln, Amaranth, Quinoa, Haferflocken, dunkle Schokolade (70%+), Spinat und Bananen. Die empfohlene Tageszufuhr liegt bei 300-400 mg.
Typische Anzeichen sind Muskelkrämpfe (besonders Wadenkrämpfe), Müdigkeit, Nervosität, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Augenzucken und Verdauungsprobleme. Chronischer Mangel kann Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen.