Ernährung bei Magnesiummangel

Magnesiummangel ist weit verbreitet und kann Muskelkrämpfe, Müdigkeit und Herzrhythmusstörungen verursachen. Magnesiumreiche Lebensmittel sind die beste Gegenmaßnahme. Hier siehst du, welche Lebensmittel bei Magnesiummangel als geeignet oder ungeeignet gelten.

Erlaubte Lebensmittel (735)

Nicht empfohlene Lebensmittel (8)

Bei Magnesiummangel sind aktuell 636 Lebensmittel erlaubt und 8 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.

Häufige Kombinationen mit Magnesiummangel

Häufig gestellte Fragen

Was darf ich bei Magnesiummangel essen?

Magnesiumreiche Lebensmittel sind: Kürbiskerne, Mandeln, Sonnenblumenkerne, Cashews, dunkle Schokolade, Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen, Kichererbsen), Vollkornprodukte, Spinat, Avocado, Bananen und Lachs.

Welche Lebensmittel fördern Magnesiummangel?

Alkohol erhöht die Magnesiumausscheidung über die Nieren. Kaffee in großen Mengen kann ebenfalls die Ausscheidung erhöhen. Stark verarbeitete Lebensmittel und Weißmehlprodukte enthalten wenig Magnesium, da es beim Raffinieren verloren geht.

Woran erkenne ich Magnesiummangel?

Symptome sind: Muskelkrämpfe (besonders Wadenkrämpfe nachts), Müdigkeit, Nervosität, Schlafprobleme, Kopfschmerzen, Herzrasen und Kribbeln. Da diese Symptome unspezifisch sind, sollte ein Bluttest den Mangel bestätigen.

Brauche ich Magnesiumpräparate oder reicht Ernährung?

Bei leichtem Mangel genügt oft eine magnesiumreiche Ernährung. Bei nachgewiesenem schwerem Mangel, starken Krämpfen oder erhöhtem Bedarf (Schwangerschaft, intensiver Sport) können Supplemente sinnvoll sein. Magnesiumcitrat oder -glycinat werden meist besser vertragen als Magnesiumoxid.

Welche Lebensmittel enthalten am meisten Magnesium?

Besonders magnesiumreich sind Kürbiskerne (535 mg/100g), Sonnenblumenkerne, Cashewkerne, Mandeln, Amaranth, Quinoa, Haferflocken, dunkle Schokolade (70%+), Spinat und Bananen. Die empfohlene Tageszufuhr liegt bei 300-400 mg.

Welche Symptome hat Magnesiummangel?

Typische Anzeichen sind Muskelkrämpfe (besonders Wadenkrämpfe), Müdigkeit, Nervosität, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Augenzucken und Verdauungsprobleme. Chronischer Mangel kann Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen.