Bei Laktoseintoleranz (Laktosemalabsorption) kann der Körper Milchzucker nicht ausreichend verdauen, was zu Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall führen kann. Nicht alle Milchprodukte sind gleich problematisch – manche werden besser vertragen als andere. Hier findest du eine Übersicht der geeigneten und ungeeigneten Lebensmittel.
Bei Laktoseintoleranz sind aktuell 590 Lebensmittel erlaubt und 72 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.
Laktosefreie Milchprodukte, Hartkäse (Parmesan, Emmentaler), viele Joghurtsorten, pflanzliche Milchalternativen und natürlich alle Lebensmittel ohne Milchzucker sind verträglich.
Hartkäse wie Parmesan, Emmentaler, Gouda (lang gereift) und Cheddar enthalten kaum noch Laktose und werden meist gut vertragen. Frischkäse und Weichkäse enthalten mehr Laktose.
Joghurt wird oft besser vertragen als Milch, da die Milchsäurebakterien einen Teil der Laktose abbauen. Probiotischer Joghurt kann besonders gut verträglich sein. Im Zweifel greif zu laktosefreiem Joghurt.
Laktose versteckt sich in vielen Fertigprodukten, Wurstwaren, Backwaren, Medikamenten und Gewürzmischungen. Achte auf Zutatenlisten: Begriffe wie Milchzucker, Molke, Magermilchpulver deuten auf Laktose hin.
Die meisten Betroffenen vertragen 5-12g Laktose pro Mahlzeit. Ein Glas Milch enthält etwa 12g Laktose. Durch langsames Austesten findest du deine individuelle Schwelle. Laktasetabletten können die Verträglichkeit zusätzlich verbessern.
Haferdrink, Sojadrink und Mandeldrink sind gute Alternativen zu Kuhmilch. Sojadrink hat den höchsten Proteingehalt. Achte auf kalziumangereicherte Varianten ohne zugesetzten Zucker.