Kalzium ist essenziell für Knochen, Zähne, Muskeln und das Nervensystem. Ein Kalziummangel kann zu Osteoporose, Muskelkrämpfen und Nervenproblemen führen. Hier siehst du, welche Lebensmittel bei Kalziummangel als geeignet oder ungeeignet gelten.
Bei Kalziummangel sind aktuell 587 Lebensmittel erlaubt und 14 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.
Die besten Kalziumquellen sind Milch und Milchprodukte (Käse, Joghurt), kalziumreiche Mineralwässer, grünes Blattgemüse (Grünkohl, Brokkoli), Sesam, Mandeln, Hülsenfrüchte und bestimmte Fischkonserven mit Gräten (Sardinen, Lachs).
Oxalsäure (in Spinat, Rhabarber), Phytinsäure (in Kleie, rohen Hülsenfrüchten), viel Kochsalz, Phosphat (in Softdrinks, verarbeiteten Lebensmitteln), Koffein und Alkohol können die Kalziumaufnahme oder -ausscheidung negativ beeinflussen.
Ja, Vitamin D ist essenziell für die Kalziumaufnahme im Darm. Ohne ausreichend Vitamin D kann der Körper Kalzium aus der Nahrung nur schlecht verwerten. Bei Kalziummangel sollte daher auch der Vitamin-D-Status überprüft werden.
Erwachsene benötigen täglich etwa 1000 mg Kalzium. Kinder, Jugendliche, Schwangere, Stillende und ältere Menschen haben einen höheren Bedarf (bis zu 1200 mg). Bei diagnostiziertem Kalziummangel sind Nahrungsergänzungsmittel unter ärztlicher Aufsicht sinnvoll.
Die besten Quellen sind Milchprodukte (Käse, Joghurt, Milch), grünes Gemüse (Brokkoli, Grünkohl), Mandeln, Sesam, Tofu und kalziumreiches Mineralwasser (über 300 mg/l). Hartkase wie Parmesan enthält besonders viel Kalzium.
Oxalsäure (in Spinat, Rhabarber), Phytinsäure (in Vollkorngetreide, Hülsenfrüchten), übermäßiger Kaffeekonsum und Phosphatzusätze in Fertigprodukten können die Kalziumaufnahme reduzieren. Vitamin D fördert hingegen die Aufnahme.