Bei Hypokaliämie ist der Kaliumspiegel im Blut zu niedrig. Kalium ist essenziell für Muskel- und Herzfunktion. Kaliumreiche Lebensmittel können helfen, den Spiegel zu heben. Hier siehst du, welche Lebensmittel bei Hypokaliämie als geeignet oder ungeeignet gelten.
Bei Hypokaliämie sind aktuell 680 Lebensmittel erlaubt und 1 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.
Kaliumreiche Lebensmittel sind günstig: Bananen, Kartoffeln, Avocados, Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen), Nüsse, Trockenfrüchte (Aprikosen, Datteln), Tomaten, Spinat, Brokkoli und Vollkornprodukte. Diese helfen, den Kaliumspiegel zu erhöhen.
Kaliumarm sind vor allem stark verarbeitete Lebensmittel aus Weißmehl und raffinierter Stärke: Weißbrot, Pasta aus Weißmehl, polierter Reis, Limonaden und zuckerreiche Getränke. Diese tragen kaum zur Kaliumversorgung bei.
Häufige Ursachen sind erhöhte Kaliumverluste durch Erbrechen, Durchfall, Diuretika (Wassertabletten) oder starkes Schwitzen, sowie mangelnde Zufuhr bei einseitiger Ernährung. Bei schwerem Kaliummangel kann eine medizinische Behandlung notwendig sein.
Bei leichtem Kaliummangel kann eine kaliumreiche Ernährung ausreichen. Bei schwerem Mangel (Kalium unter 3 mmol/l), Herzrhythmusstörungen oder starker Muskelschwäche ist eine ärztliche Behandlung erforderlich, da orale Supplemente oder i.v.-Kalium benötigt werden können.
Sehr kaliumreich sind Bananen, Kartoffeln, Susskartoffeln, Spinat, Avocado, Lachs, weisse Bohnen, Trockenobst, Tomatensaft und Kokoswasser. 3500-4700 mg Kalium täglich gelten als empfohlene Zufuhr.
Leichter Kaliummangel kann durch kaliumreiche Ernährung ausgeglichen werden. Bei stärkerem Mangel oder wenn Medikamente die Ursache sind, kann eine ärztlich verordnete Supplementierung notwendig sein. Eigenständige Einnahme von Kaliumpräparaten ist riskant.