Ernährung bei Hypokaliämie

Bei Hypokaliämie ist der Kaliumspiegel im Blut zu niedrig. Kalium ist essenziell für Muskel- und Herzfunktion. Kaliumreiche Lebensmittel können helfen, den Spiegel zu heben. Hier siehst du, welche Lebensmittel bei Hypokaliämie als geeignet oder ungeeignet gelten.

Erlaubte Lebensmittel (211)

Nicht empfohlene Lebensmittel (57)

Bei Hypokaliämie sind aktuell 211 Lebensmittel erlaubt und 57 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.

Häufig gestellte Fragen

Was darf ich bei Hypokaliämie essen?

Kaliumreiche Lebensmittel sind günstig: Bananen, Kartoffeln, Avocados, Hülsenfrüchte (Linsen, Bohnen), Nüsse, Trockenfrüchte (Aprikosen, Datteln), Tomaten, Spinat, Brokkoli und Vollkornprodukte. Diese helfen, den Kaliumspiegel zu erhöhen.

Welche Lebensmittel enthalten wenig Kalium?

Kaliumarm sind vor allem stark verarbeitete Lebensmittel aus Weißmehl und raffinierter Stärke: Weißbrot, Pasta aus Weißmehl, polierter Reis, Limonaden und zuckerreiche Getränke. Diese tragen kaum zur Kaliumversorgung bei.

Wie entsteht Hypokaliämie?

Häufige Ursachen sind erhöhte Kaliumverluste durch Erbrechen, Durchfall, Diuretika (Wassertabletten) oder starkes Schwitzen, sowie mangelnde Zufuhr bei einseitiger Ernährung. Bei schwerem Kaliummangel kann eine medizinische Behandlung notwendig sein.

Kann ich Hypokaliämie nur durch Ernährung beheben?

Bei leichtem Kaliummangel kann eine kaliumreiche Ernährung ausreichen. Bei schwerem Mangel (Kalium unter 3 mmol/l), Herzrhythmusstörungen oder starker Muskelschwäche ist eine ärztliche Behandlung erforderlich, da orale Supplemente oder i.v.-Kalium benötigt werden können.

Welche Lebensmittel sind besonders kaliumreich?

Sehr kaliumreich sind Bananen, Kartoffeln, Susskartoffeln, Spinat, Avocado, Lachs, weisse Bohnen, Trockenobst, Tomatensaft und Kokoswasser. 3500-4700 mg Kalium taeglich gelten als empfohlene Zufuhr.

Kann Kaliummangel durch Ernaehrung allein behoben werden?

Leichter Kaliummangel kann durch kaliumreiche Ernaehrung ausgeglichen werden. Bei staerkerem Mangel oder wenn Medikamente die Ursache sind, kann eine aerztlich verordnete Supplementierung notwendig sein. Eigenstaendige Einnahme von Kaliumpraeparaten ist riskant.