Bei Hyperurikämie ist der Harnsäurespiegel im Blut erhöht, was zu Gichtanfällen und Nierenproblemen führen kann. Purinreiche Lebensmittel, Alkohol und Fructose sollten gemieden werden. Hier siehst du, welche Lebensmittel bei Hyperurikämie als geeignet oder ungeeignet gelten.
Bei Hyperurikämie sind aktuell 441 Lebensmittel erlaubt und 123 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.
Günstig sind purinäarme Lebensmittel: Milchprodukte, Eier, Brot, Nudeln, Reis, die meisten Gemüsesorten, Obst und pflanzliche Öle. Reichlich Wasser trinken (2 bis 3 Liter täglich) hilft, die Harnsäure über die Nieren auszuscheiden.
Purinreiche Lebensmittel erhöhen den Harnsäurespiegel stark: Innereien (Leber, Nieren), Meeresfrüchte, Sardinen, Hering, rotes Fleisch und Hülsenfrüchte in großen Mengen. Alkohol, besonders Bier, und Getränke mit Fructose wirken ebenfalls harnsäuresteigernd.
Hyperurikämie bezeichnet erhöhte Harnsäurewerte im Blut, ohne dass zwingend Beschwerden auftreten. Gicht ist die klinische Erkrankung, die entsteht, wenn sich Harnsäurekristalle in Gelenken ablagern und schmerzhafte Anfälle verursachen. Hyperurikämie ist ein Risikofaktor für Gicht.
Ja, ausreichend Wasser zu trinken (mindestens 2 bis 3 Liter täglich) fördert die Ausscheidung von Harnsäure über die Nieren und kann den Harnsäurespiegel senken. Kaffee und Tee sind in moderaten Mengen meist unbedenklich, Alkohol und Fruchtsäfte sollten gemieden werden.
Hyperurikämie bedeutet erhöhte Harnsäurewerte im Blut (über 7 mg/dl), muss aber keine Beschwerden verursachen. Gicht ist die klinische Folge mit schmerzhaften Gelenkentzündungen durch Harnsäurekristalle. Nicht jeder mit Hyperurikämie entwickelt Gicht.
Wasser (mindestens 2-3 Liter täglich), fettarme Milch und Kaffee können den Harnsäurespiegel günstig beeinflussen. Bier ist besonders schädlich (auch alkoholfreies wegen der Purine). Zuckerhaltige Softdrinks erhöhen ebenfalls die Harnsäure.