Bei Hyperkaliämie ist der Kaliumspiegel im Blut erhöht, was das Herz und die Muskeln belasten kann. Eine kaliumarme Ernährung ist essenziell. Hier siehst du, welche Lebensmittel bei Hyperkaliämie als geeignet oder ungeeignet gelten.
Bei Hyperkaliämie sind aktuell 132 Lebensmittel erlaubt und 136 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.
Kaliumarme Lebensmittel sind bei Hyperkaliämie günstig: Äpfel, Weintrauben, Reis, Nudeln, Weißbrot, Butter, Öle und die meisten Gewürze. Diese enthalten wenig Kalium und können in normalen Mengen verzehrt werden.
Stark kaliumreiche Lebensmittel sollten gemieden werden: Bananen, Orangen, Tomaten, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Nüsse, Trockenfrüchte, Schokolade und Salzersatzmittel mit Kaliumchlorid. Auch Kaliumzusätze in Fertigprodukten sind zu beachten.
Ein zu hoher Kaliumspiegel im Blut kann die Herzfunktion beeinträchtigen und im schlimmsten Fall zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen führen. Besonders Menschen mit Nierenerkrankungen, Herzinsuffizienz oder bestimmten Medikamenten sind gefährdet.
Ja, das Wässern und Abkochen von Gemüse und Kartoffeln kann den Kaliumgehalt um 30 bis 50% reduzieren. Einweichen, das Wasser mehrfach wechseln und das Kochwasser wegschütten sind bewährte Methoden zur Kaliumreduktion bei Hyperkaliämie.
Gemuese und Kartoffeln ueber Nacht in Wasser einweichen (waessern) und das Wasser wegschuetten. Durch Kochen in viel Wasser geht Kalium in das Kochwasser ueber. Dosengemuese hat oft weniger Kalium als frisches Gemuese.
Kaliumarm sind Aepfel, Birnen, Ananas, Wassermelone, Heidelbeeren und Preiselbeeren. Kaliumreich und daher einzuschraenken sind Bananen, Aprikosen, Kiwi, Avocado und Trockenobst.