Bei Hyperkaliämie ist der Kaliumspiegel im Blut erhöht, was das Herz und die Muskeln belasten kann. Eine kaliumarme Ernährung ist essenziell. Hier siehst du, welche Lebensmittel bei Hyperkaliämie als geeignet oder ungeeignet gelten.
Bei Hyperkaliämie sind aktuell 388 Lebensmittel erlaubt und 131 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.
Kaliumarme Lebensmittel sind bei Hyperkaliämie günstig: Äpfel, Weintrauben, Reis, Nudeln, Weißbrot, Butter, Öle und die meisten Gewürze. Diese enthalten wenig Kalium und können in normalen Mengen verzehrt werden.
Stark kaliumreiche Lebensmittel sollten gemieden werden: Bananen, Orangen, Tomaten, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Nüsse, Trockenfrüchte, Schokolade und Salzersatzmittel mit Kaliumchlorid. Auch Kaliumzusätze in Fertigprodukten sind zu beachten.
Ein zu hoher Kaliumspiegel im Blut kann die Herzfunktion beeinträchtigen und im schlimmsten Fall zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen führen. Besonders Menschen mit Nierenerkrankungen, Herzinsuffizienz oder bestimmten Medikamenten sind gefährdet.
Ja, das Wässern und Abkochen von Gemüse und Kartoffeln kann den Kaliumgehalt um 30 bis 50% reduzieren. Einweichen, das Wasser mehrfach wechseln und das Kochwasser wegschütten sind bewährte Methoden zur Kaliumreduktion bei Hyperkaliämie.
Gemüse und Kartoffeln über Nacht in Wasser einweichen (wässern) und das Wasser wegschütten. Durch Kochen in viel Wasser geht Kalium in das Kochwasser über. Dosengemüse hat oft weniger Kalium als frisches Gemüse.
Kaliumarm sind Äpfel, Birnen, Ananas, Wassermelone, Heidelbeeren und Preiselbeeren. Kaliumreich und daher einzuschränken sind Bananen, Aprikosen, Kiwi, Avocado und Trockenobst.