Bei Histaminintoleranz kann der Körper Histamin nicht ausreichend abbauen, was zu Kopfschmerzen, Hautausschlag, Magen-Darm-Beschwerden oder Kreislaufproblemen führen kann. Eine histaminarme Ernährung wird in diesem Zusammenhang allgemein als geeignet eingestuft. Hier siehst du, welche Lebensmittel bei Histaminintoleranz als geeignet oder ungeeignet gelten.
Bei Histaminintoleranz sind aktuell 195 Lebensmittel erlaubt und 73 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.
Histaminarme Lebensmittel sind ideal: frisches Fleisch und Fisch, Reis, Kartoffeln, die meisten Gemüsesorten (außer Tomaten, Spinat, Auberginen), Äpfel, Birnen und frische Milchprodukte.
Besonders histaminreich sind gereifte Käsesorten, geräucherter Fisch, Salami, Sauerkraut, Tomaten, Spinat, Rotwein, Bier und fermentierte Lebensmittel wie Sojasauce.
Frischkäse, Mozzarella und junger Gouda sind meist verträglich. Gereifter Käse wie Parmesan, Emmentaler oder Blauschimmelkäse enthält viel Histamin und sollte gemieden werden.
Äpfel, Birnen, Kirschen, Heidelbeeren und Melonen sind histaminarm und gut verträglich. Erdbeeren, Zitrusfrüchte, Ananas und Bananen können als Histaminliberatoren Beschwerden auslösen.
Ja, Alkohol hemmt das Enzym Diaminoxidase (DAO), das fuer den Histaminabbau zustaendig ist. Rotwein und Bier sind besonders histaminreich. Wenn Alkohol, dann am ehesten klarer Wodka oder Gin in kleinen Mengen.
Frisch zubereitetes Fleisch und Gefluegel sind histaminarm. Statt Salami und Raeucherschinken kannst du frisch gebratene Putenstreifen oder Haehnchenbrust als Aufschnitt verwenden. Frische Zubereitung ist der Schluessel.