Ernährung bei Gicht

Gicht entsteht durch erhöhte Harnsäurewerte im Blut, die zu schmerzhaften Gelenkentzündungen führen. Purinreiche Lebensmittel können die Harnsäure steigern und Gichtanfälle auslösen. Hier siehst du, welche Lebensmittel bei Gicht empfohlen werden und welche du vermeiden solltest.

Erlaubte Lebensmittel (656)

Nicht empfohlene Lebensmittel (87)

Bei Gicht sind aktuell 480 Lebensmittel erlaubt und 87 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.

Häufige Kombinationen mit Gicht

Häufig gestellte Fragen

Welche Lebensmittel sind bei Gicht verboten?

Meide purinreiche Lebensmittel wie Innereien (Leber, Nieren), bestimmte Fischsorten (Sardinen, Hering, Makrele), Fleischbrühe und Alkohol – besonders Bier. Diese können den Harnsäurespiegel erhöhen.

Was darf ich bei Gicht essen?

Empfohlen sind purinarme Lebensmittel: Milchprodukte, Eier, die meisten Gemüsesorten, Kartoffeln, Reis, Nudeln und Obst. Kirschen können sogar helfen, den Harnsäurespiegel zu senken.

Ist Gemüse bei Gicht erlaubt?

Fast alle Gemüsesorten sind bei Gicht erlaubt und empfohlen. Hülsenfrüchte (Erbsen, Linsen, Bohnen) und Spinat haben zwar moderate Puringehalte, gelten aber als weniger problematisch als tierische Purinquellen.

Wie viel Wasser sollte man bei Gicht trinken?

Mindestens 2 Liter Wasser pro Tag helfen, Harnsäure über die Nieren auszuscheiden. Vermeide zuckerhaltige Getränke und Alkohol, besonders Bier.

Ist Fleisch bei Gicht komplett verboten?

Nicht komplett, aber es sollte eingeschränkt werden. Mageres Hähnchen und Pute in kleinen Portionen sind akzeptabel. Innereien, Wurstwaren und fettes rotes Fleisch sollten gemieden werden, da sie besonders purinreich sind.

Welche Getränke helfen bei Gicht?

Wasser und ungezuckerte Kräutertees sind ideal. Fettarme Milch kann den Harnsäurespiegel senken. Bier ist besonders schädlich, da es neben Purinen auch die Harnsäureausscheidung hemmt. Kaffee in Maßen gilt als unbedenklich.