Gastritis (Magenschleimhautentzündung) äußert sich durch Beschwerden wie Magenschmerzen, Übelkeit und Völlegefühl. Eine schonende, reizarme Ernährung wird bei Gastritis allgemein als geeignet eingestuft, um den Magen zu entlasten. Hier siehst du, welche Lebensmittel bei Gastritis als verträglich oder ungeeignet gelten.
Bei Gastritis sind aktuell 257 Lebensmittel erlaubt und 213 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.
Schonkost ist ideal: Haferbrei, Zwieback, Kartoffelpüree, gedünstetes Gemüse, Bananen, Hühnchen und leichte Suppen. Vermeide alles, was den Magen reizt – Fettiges, Scharfes, Saures und Alkohol.
Stilles Wasser, Kamillentee und Fencheltee beruhigen den Magen. Vermeide Kaffee, kohlensäurehaltige Getränke, Alkohol und Fruchtsäfte, da diese die gereizte Schleimhaut zusätzlich belasten können.
Milch kann kurzfristig die Magensäure neutralisieren, regt aber anschließend die Säureproduktion an. Fettarme Milch in kleinen Mengen ist meist verträglich, Vollmilch eher nicht.
Bei akuter Gastritis empfiehlt sich Schonkost für mindestens 1-2 Wochen. Danach können Lebensmittel schrittweise wieder eingeführt werden. Bei chronischer Gastritis ist eine dauerhafte Ernährungsanpassung sinnvoll.
Nicht alle Gewürze sind schädlich. Milde Gewürze wie Kümmel, Fenchel und Anis können sogar beruhigend wirken. Scharfe Gewürze wie Chili, Pfeffer und Paprika solltest du meiden, da sie die Magenschleimhaut reizen.
Säurearmes Obst wie Bananen, Birnen und Melonen ist meist gut verträglich. Saure Fruchtsorten wie Zitrusfrüchte, Ananas und unreife Äpfel solltest du meiden, da sie die Magenschleimhaut reizen können.