Bei einer Fischallergie richtet sich das Immunsystem gegen Fischproteine – meist das stabile Muskelprotein Parvalbumin, das in vielen Fischarten vorkommt. Allergische Reaktionen können durch direkten Kontakt, aber auch durch Fischdämpfe beim Kochen ausgelöst werden. Hier siehst du, welche Lebensmittel bei Fischallergie sicher sind und welche Vorsicht geboten ist.
Bei Fischallergie sind aktuell 259 Lebensmittel erlaubt und 9 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.
Alle Lebensmittel ohne Fischbestandteile sind erlaubt. Fleisch, Gefluegel, Eier, Milchprodukte, Huelsenfruechte und Tofu sind gute Proteinquellen als Fischersatz. Auch Reis, Kartoffeln, Gemuese und Obst sind unproblematisch.
Fischbestandteile koennen in Worcestersauce, Caesar-Dressing, asiatischen Saucen (Fischsauce, Oystersauce), Gelatine, bestimmten Omega-3-Supplements, manchen Wurstwaren und Surimi enthalten sein. Lies immer die Zutatenliste.
Fisch und Schalentiere (Garnelen, Muscheln, Krabben) gehoeren zu verschiedenen biologischen Gruppen. Eine Fischallergie bedeutet nicht automatisch eine Schalentierallergie. Die Vertraeglichkeit sollte jedoch allergologisch abgeklaert werden.
Pflanzliche Omega-3-Quellen sind Leinsamen, Chiasamen, Walnuesse, Hanfsamen und Rapesoel (ALA). Algenoelkapseln liefern direkt EPA und DHA ohne Fisch und sind die beste Alternative fuer die langkettigen Omega-3-Fettsaeuren.
Das Hauptallergen Parvalbumin kommt in den meisten Fischarten vor. Manche Allergiker vertragen einzelne Arten (z.B. Thunfisch hat weniger Parvalbumin), aber dies muss unter aerztlicher Aufsicht getestet werden. Selbstversuche sind gefaehrlich.
Ja, auch Fischoel-Supplements koennen Spuren allergener Fischproteine enthalten und allergische Reaktionen ausloesen. Verwende stattdessen Algenoel-Kapseln als sichere Alternative fuer Omega-3-Fettsaeuren.