Bei Fettstoffwechselstörungen sind die Blutfette (Cholesterin, Triglyceride oder beide) krankhaft verändert. Eine fettbewusste Ernährung mit viel ungesättigten Fettsäuren und wenig gesättigten Fetten ist entscheidend. Hier siehst du, welche Lebensmittel bei Fettstoffwechselstörung als geeignet oder ungeeignet gelten.
Bei Fettstoffwechselstörung sind aktuell 145 Lebensmittel erlaubt und 123 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.
Empfohlen sind Lebensmittel mit ungesättigten Fettsäuren: Olivenöl, Rapsöl, Nüsse, Samen, fetter Fisch (Lachs, Makrele), Avocado sowie viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukte. Diese fördern günstige Blutfettwerte.
Gesättigte Fette (Wurst, Speck, fettes Fleisch, Butter, Sahne, Kokosfett) und Transfette (Fastfood, Margarine, Backwaren) erhöhen das LDL-Cholesterin und sollten stark reduziert werden. Auch Zucker und Alkohol beeinflussen Triglyceride negativ.
Ja, lösliche Ballaststoffe aus Haferflocken, Hülsenfrüchten, Äpfeln und Flohsamenschalen können das LDL-Cholesterin um bis zu 10% senken. Täglich 25 bis 30 g Ballaststoffe aus verschiedenen Quellen sind empfehlenswert.
Eier enthalten Cholesterin, erhöhen aber bei den meisten Menschen den Blutcholesterinspiegel kaum, da der Körper die eigene Cholesterinproduktion anpasst. Moderater Verzehr (bis 3 Eier wöchentlich) ist in der Regel unbedenklich. Bei LDL-Erhöhung ärztlich abklären.
Fettstoffwechselstoerung ist der Oberbegriff fuer alle Stoerungen des Fettstoffwechsels, einschliesslich erhoehtem Cholesterin, erhoehten Triglyceriden oder einer Kombination. Hohes Cholesterin ist also eine Form der Fettstoffwechselstoerung.
Ungesaettigte Fettsaeuren aus Olivenoel, Rapesoel, Nuessen, Avocado und fettem Fisch sind empfehlenswert. Sie koennen LDL-Cholesterin senken und HDL-Cholesterin erhoehen. Gesaettigte Fette und Transfette sollten stark eingeschraenkt werden.