Die nicht-alkoholische Fettlebererkrankung (NAFLD) entsteht, wenn sich überschüssiges Fett in der Leber einlagert – oft im Zusammenhang mit zu viel Zucker, Fruktose und gesättigten Fetten in der Ernährung. Eine zucker- und fettarme Ernährung mit viel Ballaststoffen wird bei NAFLD allgemein als geeignet eingestuft. Hier siehst du, welche Lebensmittel bei Fettleber als geeignet oder ungeeignet gelten.
Bei Fettleber sind aktuell 173 Lebensmittel erlaubt und 95 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.
Empfohlen sind ballaststoffreiche Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst mit niedrigem Fruchtzuckergehalt. Mageres Fleisch, Fisch (besonders Omega-3-reicher Fisch wie Lachs) und gesunde Fette aus Olivenöl und Nüssen unterstützen die Lebergesundheit.
Meide Alkohol, stark zuckerhaltige Getränke und Lebensmittel, Weißmehlprodukte, frittierte Speisen, stark verarbeitete Lebensmittel und Lebensmittel mit viel gesättigten Fettsäuren wie fettes Fleisch, Wurst und Sahne.
Obst mit niedrigem Fruchtzuckergehalt wie Beeren, Zitrusfrüchte und Äpfel ist in Maßen erlaubt. Trockenfrüchte, Trauben und Fruchtsäfte solltest du wegen des hohen Fruchtzuckergehalts meiden – Fruktose belastet die Leber besonders.
Ja, eine Fettleber ist in vielen Fällen reversibel. Durch Gewichtsabnahme, regelmäßige Bewegung und eine leberfreundliche Ernährung kann sich die Fetteinlagerung deutlich reduzieren. Schon 5-10% Gewichtsverlust können die Leberwerte verbessern.
Regelmaessige Bewegung ist neben der Ernaehrung der wichtigste Faktor. Schon 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche koennen die Leberverfettung reduzieren. Ausdauer- und Krafttraining wirken beide positiv auf die Lebergesundheit.
Studien zeigen, dass moderater Kaffeekonsum (2-3 Tassen taeglich) die Leber schuetzen kann. Kaffee hat antientzuendliche und antifibrotische Eigenschaften. Trinke ihn ohne Zucker und mit wenig Milch.