Bei Endometriose wächst Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter und kann Entzündungen verursachen. Eine entzündungshemmende Ernährung mit wenig gesättigten Fetten und viel Omega-3 wird allgemein als günstig eingestuft. Hier siehst du, welche Lebensmittel bei Endometriose als geeignet oder ungeeignet gelten.
Bei Endometriose sind aktuell 354 Lebensmittel erlaubt und 114 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.
Empfohlen sind entzündungshemmende Lebensmittel: fettreiche Fische (Lachs, Makrele), Olivenöl, Nüsse, Samen, viel Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Diese liefern Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien und Ballaststoffe, die Entzündungen hemmen können.
Gemieden werden sollten rotes Fleisch, verarbeitetes Fleisch, gesättigte Fette, Transfette (Margarine, Fastfood), Alkohol und zuckerreiche Lebensmittel. Diese können Entzündungen fördern und den Hormonstoffwechsel ungünstig beeinflussen.
Die Wirkung von Phytoöstrogenen (z.B. in Soja) auf Endometriose ist wissenschaftlich nicht abschließend geklärt. Manche Studien zeigen mögliche Vorteile, andere eine neutrale oder leicht negative Wirkung. Bei Unsicherheit sollte dies mit einem Arzt besprochen werden.
Eine entzündungshemmende Ernährung kann bei manchen Frauen die Beschwerden lindern, ist aber keine Therapie. Omega-3-reiche Lebensmittel und der Verzicht auf entzündungsfördernde Produkte können als ergänzende Maßnahme sinnvoll sein.
Omega-3-reiche Lebensmittel wie fetter Fisch, Leinsamen und Walnüsse wirken antientzündlich. Auch Kurkuma, Ingwer, grünes Blattgemüse und Beeren enthalten entzündungshemmende Stoffe, die Beschwerden lindern können.
Die Studienlage ist nicht eindeutig. Manche Frauen berichten über Verbesserungen bei milchfreier Ernährung, andere nicht. Ein 4-wöchiger Auslassversuch kann Klarheit bringen. Kalzium lässt sich auch über Brokkoli, Mandeln und angereicherte Pflanzendrinks aufnehmen.