Blähungen (Meteorismus) entstehen, wenn sich Gase im Magen-Darm-Trakt ansammeln. Fermentierbare Kohlenhydrate (FODMAPs), Schwefelverbindungen und Hefe können dabei eine Rolle spielen. Hier siehst du, welche Lebensmittel bei Blähungen als geeignet oder ungeeignet gelten.
Bei Blähungen sind aktuell 80 Lebensmittel erlaubt und 188 Lebensmittel werden nicht empfohlen. Prüfe alle Lebensmittel im interaktiven Tool oben.
Gut verträglich sind in der Regel Reis, Kartoffeln, Bananen, Möhren, Zucchini, mageres Fleisch und Fisch. Diese Lebensmittel enthalten wenige fermentierbare Kohlenhydrate und sind daher selten Auslöser von Blähungen.
Häufige Auslöser sind Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Kichererbsen), Kohlsorten, Zwiebeln, Knoblauch, Äpfel, Birnen, Weizen und Milchprodukte bei Laktoseintoleranz. Sie enthalten FODMAPs, die im Darm vergären und Gas erzeugen.
Ja, eine Low-FODMAP-Ernährung kann Blähungen deutlich reduzieren. Dabei werden fermentierbare Kohlenhydrate wie Fructose, Laktose, Fructane und Galactane vorübergehend reduziert. Dies sollte idealerweise mit ernährungstherapeutischer Unterstützung erfolgen.
Nicht unbedingt. Einweichen, Abspülen und langes Kochen von Hülsenfrüchten reduziert den Gehalt an blähenden Oligosacchariden. Außerdem gewöhnt sich der Darm bei regelmäßigem Verzehr oft an geringe Mengen.
Fencheltee, Kuemmeltee, Anistee und Pfefferminztee wirken kraemploesend und blaehungslindernd. Eine Mischung aus Fenchel-Anis-Kuemmel ist besonders beliebt. 2-3 Tassen taeglich nach den Mahlzeiten koennen Beschwerden lindern.
Ja, hastiges Essen fuehrt zu vermehrtem Luftschlucken (Aerophagie), was Blaehungen foerdert. Nimm dir mindestens 20 Minuten pro Mahlzeit, kaue gruendlich und vermeide Gespraeche mit vollem Mund sowie Essen im Stehen.